Wildpark in Kaiserslautern auf dem Betzenberg

Das im Jahr 1970 eröffnete Wildparkgehege beherbergt auf einer Fläche von etwa 25 Hektar etwa 90 Wildtiere verschiedener Tierarten. Neben verschiedenen im Pfälzerwald beheimateten Tierarten, wie Rot-und Schwarzwild, sind beispielsweise auch Wisente im Park anzutreffen.

Entstehungsgeschichte

Hintergrund für die Entstehung des Wildparks war der Gedanke des damaligen Forstbetriebsamtes, den Bürgern und Gästen der Stadt Kaiserslautern eine Möglichkeit zu bieten, ehemals bzw. noch immer in freier Wildbahn lebende Arten zu beobachten. Das Amt baute daher im Jahr 1970 in der Waldabteilung „Alter Schlag“, heute unter den Namen „Wildpark“ geführt, ein Wildfreigehege auf. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wurden sechs Einzelgehege, Futterhäuser, eine offene Stallung sowie eine 1,5 Kilometer lange Wasserleitung errichtet. Die Gehege wurden so angelegt, dass sie mit Wasserstellen, Äsungsflächen und Suhlen den Tieren ein Leben in natürlicher Umgebung ermöglichen.

Die Trägerschaft des Wildparks hat die Stadt Kaiserslautern inne. Seit dem Jahr 2014 existiert zudem der Förderverein Wildpark Betzenberg. Der ehrenamtlich getragene, gemeinnützige Verein hat den langfristigen Erhalt des Wildparks zum Ziel.

Geländebeschreibung

Im Wildpark ist als Besonderheit eine Waldschule aufgebaut, welche mit Infotafeln über die im Wildpark lebenden Tiere und deren Lebensräume informiert. Zudem existiert ein etwa 120 jähriger Baumbestand aus Eichen und Buchen. Ein angelegtes Feuchtgebiet im Wisentgehege bietet einheimischen Fröschen und Lurchen ein Zuhause. Neben den noch immer im Pfälzerwald heimischen Tieren, wie dem Rot- und Schwarzwild (Rehe, Wildschweine u.a.), werden auch drei Großtierarten im Wildpark gehalten, welche in dieser Form nicht mehr in freier Wildbahn vorkommen. Diese sind der Auerochse, der Tarpan (Wildpferd) und das bereits genannte Wisent. Das Wisent hat bis zur heutigen Zeit in seiner ursprünglichen Form überlebt, ist allerdings mittlerweile vom Aussterben bedroht. Durch die Schaffung eines Lebensraums für das Wisent, leistet der Wildpark Kaiserslautern einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Der Auerochse und der Tarpan gelten in ihrer ursprünglichen Form als ausgestorben. Bei den im Park lebenden Tieren handelt es sich um eine Rückzüchtung, die dem ungefähren Erscheinungsbild der ausgestorbenen Art entspricht.

Räumliche Lage und Erreichbarkeit

Der Wildpark befindet sich im Südosten Kaiserslauterns, zwischen dem Stadtteil Betzenberg und dem Volkspark gelegen. Vom Kaiserslauterer Hauptbahnhof kann der Park in 30 Minuten zu Fuß erreicht werden. Der Wildpark Betzenberg ist das ganze Jahr über frei zugänglich. Parkplätze befinden sich unweit des Wildparks gegenüber des Gasthauses Quack.

Literaturverzeichnis

  • Ohliger, Horst; Thomas, Fritz (2000). Naturschätze in und um Kaiserslautern. Neustadt a.d.W..

Quellenangaben

Artikel-Historie

Koordinaten:

49° 25“ 56′ N, 7° 47“ 35′ O

Epoche:

Unbekannt

Baustil:

Unbekannt

Datierung:
seit 1970

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