Steinhauerrundweg in Contwig

Alternative Bezeichnungen: Steinhauerweg

Der Steinhauerweg in Contwig führt über eine Länge von 16 Kilometern an etlichen Bauwerken Contwiger Handwerker entlang. Dieser sehr gut beschilderte Rundweg wurde im Herbst 2012 eröffnet. Die Wanderstrecke führt über leicht zu ersteigende Anhöhen mit guten Panoramaausblicken sowie durch die idyllischen Talauen des Schwarzbachs. Neu aufgestellte Tische und Bänke bieten immer wieder die Möglichkeit zur Rast.

Hintergrund

Man kann diesen Rundweg in zwei verschiedenen Etappen erwandern. Der Rundweg führt mit dem Startpunkt in Contwig über den Scheelwieserhof, Gödelstein und Pottschütthöhe bis nach Stambach und von dort entlang des Schwarzbaches wieder zurück nach Contwig. Eine zweite Variante führt von Stambach, nicht auf direktem Weg zurück nach Contwig, sondern weiter ins Klingeltal und dann erst nach Contwig.

Am Wegesrand lassen sich vielen Bauten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet worden sind, bewundern. Zu diesen Steinhauerarbeiten in Contwig zählen unter anderem drei Kirchen, Privatbauten und Steinkreuze. Häuserfassaden aus Bruchstein mit Fenster- und Türeinfassungen aus rotem Sandstein zeugen von der Kreativität der Steinhauer. Zu jener Zeit wurden zahlreiche Bauten aus Natursteinen errichtet. Diese wurden unter anderem im Steinbruch am Mühlberg gebrochen. Interessant sind auch die alten Stollenanlagen, die zum Westwall gehörten.

Streckenverlauf

Als Ausgangspunkt bietet sich der große Parkplatz am Warmfreibad in Contwig an. Von dort aus, führt die Wegstrecke über den Rad- und Wanderweg entlang des Schwarzbaches vorbei an der alten Mühle zur Ortsmitte am Rathaus. Am Dorfbrunnen kann man einen beeindruckenden Maibaum mit den Zunftzeichen der Handwerksbetriebe bewundern.

Vom Rathaus geht es zum Treppenaufgang der Kirche St. Laurentius und man erblickt ein beeindruckendes Werk aus rotem Sandstein. Ein Blick in das Innere der Kirche und auf die Mariengrotte lohnt sich. Dann geht es bergauf, weiter über die Schillerstraße und hoch zum Ortsende, an dem ein Wegekreuz steht. Dort biegt man rechts auf den Feldweg ab und wandet über den Schachen Richtung Scheelwieserhof. Zur rechten Seite blickt man auf die Gemeinde Contwig und bei gutem Wetter kann man die Vogesen sehen. Bei einem Blick nach Norden hat man eine wunderbare Aussicht auf die Sickinger Höhe. Am Wegekreuz am Scheelwieserhof wandert man halbrechts in Richtung Segelflugplatz auf der Pottschütthöhe, wo der Tillmann-Stella-Weg von Battweiler kommend, auf den Steinhauerweg trifft.

Der Steinhauerweg zweigt nach rechts ab und verläuft zwischen Feldern und Wiesen hindurch. Der Beschilderung folgend erreicht man schließlich ein kleines Waldgebiet, durch das es talwärts nach Stambach weitergeht. Hinter dem Ortseingang, hinter der Talstraße, steht die Kirche „Maria Königin der Engel“, die ebenfalls aus rotem Sandstein gebaut wurde.

Weiter geht es durch die Talstraße zur Hauptstraße und von dort links Richtung Sportplatz des SC Stambach. Je nach Kondition kann man hier entscheiden, ob man den kürzeren oder den längeren Wanderweg wählt. Der kürzere Weg führt durch das idyllische Schwarzbachtal zurück zum Ausgangspunkt ins Freizeitgebiet mit dem Warmfreibad und einem Wasserspielplatz für Kinder.

Wer den längeren Weg wählt, der geht weiter bis zum Bahnübergang und geht dann rechts bergauf, vorbei an einer alten Bunkeranlage, die von Fledermäusen bewohnt wird. Auf der Höhe angekommen geht es rechts bergab in Richtung Klingeltal. Nach einem Blick auf Contwig, biegt man nach links auf einen unbefestigten Feldweg ab. Nach wenigen Metern erreicht man einen Rastplatz, von dem sich erneut ein herrlicher Ausblick auf Contwig bietet. Man folgt weiterhin dem Höhenweg mit guter Fernsicht, bis man auf einen befestigten Feldweg stößt. Diesem folgt man, um nach Contwig zurückzukehren. In Contwig angekommen, überquert man die Bahngleise und biegt hinter dem Stauwehr der Contwiger Mühle nach rechts ab. Folgt man entlang des Weges dem Schwarzbach, so gelangt man zurück zum Ausgangspunkt.

Literaturverzeichnis

keine Literaturangaben

Quellenangaben

Artikel-Historie

Koordinaten:

49° 14“ 52′ N, 7° 26“ 38′ O

Baustil:

Unbekannt

Datierung:
2012

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