Steinskulpturen „Bankenhäuser“ bei Queidersbach

Die Steinskulpturen „Bankenhäuser“ bei Queidersbach wurden im Jahr 2018 von dem Bildhauer Claus Bury entworfen und von der Firma Picard umgesetzt. Es handelt sich um vier Skulpturen aus Schweinstaler Sandstein, die innerhalb eines zehn Meter großen Kreisbogens stehen und zu Sitzbänken ausgestaltet sind. Sie sind mit symbolischen Dreiecksformen überdacht, die den Skulpturen schließlich auch ihren Namen, „Bankenhäuser“, verliehen haben. Die Skulpturen sind umgeben von Feldern und Äckern und bieten einen schönen Blick über die Sickinger Höhe.

Geschichte

Die Steinskulpturen „Bankenhäuser“ bei Queidersbach wurden im Jahr 2018 von dem Frankfurter Bildhauer Claus Bury entworfen und im Mai 2019 offiziell eingeweiht. Der Künstler ist bekannt für große Skulpturen, die oft wie Architekturen in der Landschaft stehen. „Der Betrachter fühlt sich als Besucher einer imaginären Welt, in der die alltägliche Orientierung nicht mehr funktioniert“, steht auf seiner Homepage. Die Objekte laden „zum Umschreiten, Betreten, Hinaufsteigen und Betrachten ein“. Seine „Bankenhäuser“ sind vier Sandsteinskulpturen, die zu Sitzbänken geformt sind, und durch die Finanzgebäuden seiner Heimatstadt inspiriert wurden. Die spitzen Giebel auf dem Ensemble gaben den Skulpturen ihren Namen.

Der benötigte Sandstein für die Skulpturen stammt dabei von der Firma Picard, die ihren Standort im nahe gelegenen Schopp-Krickenbach hat. Diese setzte dann auch die Idee von Bury um, und erschuf die vier Skulpturen aus Schweinstaler Sandstein. Die Fläche auf dem Queiderbachers Haselsbergs stellte Hans Trinkaus zur Verfügung, unterstützt vom Queidersbacher Gemeinderat und den beteiligten Landwirten.

Objektbeschreibung

Bei den „Bankhäusern“ handelt es sich um vier Skulpturen aus Schweinstaler Sandstein, die innerhalb eines zehn Meter großen Kreisbogens stehen und jeweils in eine der vier Himmelsrichtungen ausgerichtet sind. Dabei sind die großen Sandsteinskulpturen wie Sitzbänke geformt, die zum Verweilen einladen. Die insgesamt acht Bänke, je zwei gegeneinander, sind drei Meter mal 1,7 Meter mal acht Meter groß und mit einer symbolischen Dreiecksformen überdacht. Sie stehen auf dem Queiderbachers Haselsbergs, umgeben von Feldern und Äckern, und bieten einen schönen Blick über die Sickinger Höhe. Der Künstler selbst schreibt zu dem Standort: „Auf einem Hügel mit 360 Grad Rundblick, zum Teil landwirtschaftlich genutzt, sind vier Sitzreihen in einem Abstand von zehn Metern zueinander angeordnet und laden zum Verweilen ein.“

Räumliche Lage und Erreichbarkeit

Die Skulpturen befinden sich auf der Gemarkung Queidersbach, im Südwesten der Gemeinde auf dem Haselsberg. Sie liegen unweit von der Landstraße 472 und der Autobahn A 62 entfernt. Die „Bankenhäuser“ stehen inmitten von Feldern und Wiesen und sind von der L 472 nur zu Fuß zu erreichen. Von der Landstraße aus erreicht man die Skulpturen nach etwa 800 Meter Fußweg.

Literaturverzeichnis

  • Girard de Soucanton, Isabelle (2019). Sandsteinskulptur „Bankhäuser“ auf dem Queidersbacher Haselberg übergeben "Die Rheinpfalz".
  • RHEINPFALZ Redaktion (2018). Ein massives Format "Die Rheinpfalz".
  • RHEINPFALZ Redaktion (2018). Einfach nur magisch "Die Rheinpfalz".

Artikel-Historie

Koordinaten:

49° 21“ 55′ N, 7° 36“ 26′ O

Epoche:

Unbekannt

Baustil:

Unbekannt

Datierung:
2018

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