Kriegerdenkmal am Faselstall in Trippstadt

Das Kriegerdenkmal am Faselstall entstand zur Zeit des Nationalsozialismus im Jahr 1934 und soll an die Gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges (1914-1918) erinnern. Die Denkmalanlage besteht aus dem steinernen Denkmal, einem davor liegenden Wasserbecken mit Brunnenschalen und rundherum angelegten Sitzmöglichkeiten.

Historie

Das Kriegerdenkmal in Trippstadt wurde zur Zeit des Nationalsozialismus im Jahr 1934 nach der Planung von Prof. Kallenbach erbaut und erinnert an die Gefallenen des ersten Weltkriegs. Früher bestand an der jetzigen Anlage ein „Weed“ mit Teichen vor dem Faselstall. Es ist eine Anlage bestehend aus drei aufrecht stehenden Sandsteinpfeilern und einem quer darüber liegenden Steinbalken. Die Namen der gefallenen Soldaten aus Trippstadt sind auf den Steinpfeilern verzeichnet. Hinter dem Denkmal steht ein großes Sandsteingebäude, das heutige Wanderheim Faselstall. Es ist ein Selbstversorgerhaus mit Mehrbettzimmern. Vor dem Denkmal befindet sich ein Wasserbecken mit einer Brunnenanlage, wobei es sich hier um einen Zierbrunnen mit einem großen ovalen Becken handelt, ähnlich eines künstlich angelegten Weihers. Der Brunnen wurde, genau wie das Kriegerdenkmal, im Jahr 1934 erbaut. Die Wasserversorgung erfolgt durch eine Leitung, welche von einer Umwälzpumpe betrieben wird. In das große Becken läuft das Wasser aus halbrunden Brunnenschalen, welche sich gegenüber liegen. Das Brunnenbecken ist etwa einen Meter in den Boden eingelassen, wodurch sich der Beckenrand auf Bodenniveau des ihn umgebenden gepflasterten Platzes befindet.

Brunnen sowie Kriegerdenkmal bestehen aus Sandstein. Auf dem Platz, in dessen Mitte sich Brunnen und Denkmal befinden, stehen einige schattenspendende Bäume sowie Sitzmöglichkeiten. Im Sommer wird die Anlage regelmäßig gepflegt. 

Räumliche Lage und Erreichbarkeit

Das heutige Kriegerdenkmal am Faselstall liegt im Oberdorf der Gemeinde Trippstadt an der Kreuzung entlang des Friedhofs und der Hauptstraße. Nördlich befindet sich der Ortsausgang Richtung Antonihof. Das Denkmal befindet sich circa 500 Meter vom Ortskern entfernt. Angrenzend befindet sich das heutige Wanderheim Faselstall.

Literaturverzeichnis

  • Kurt Knebel (2003). Im Herzen des Pfälzer Waldes Trippstadt in Geschichte und Gegenwart - Zierbrunnen. Trippstadt.

Quellenangaben

    Artikel-Historie

    Koordinaten:

    49° 21“ 37′ N, 7° 46“ 40′ O

    Baustil:

    Unbekannt

    Datierung:
    1934

    Schlagworte:

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