Wasserturm im Schillerhain in Kirchheimbolanden

Der Wasserturm versorgte zwischen 1904 und 1970 die höher gelegenen Ortsteile von Kirchheimbolanden mit Wasser. Der Turm ist ein spätgründerzeitlicher Backsteinbau. Er steht heute unter Denkmalschutz.

Geschichte

1903 wurde mit dem Bau des Kurhauses auf dem oberhalb Kirchheimbolandens gelegenen Schillerhain begonnen. Im selben Jahr begann die BASF den Bau eines Erholungsheimes auf dem Schillerhain. Diese baulichen Maßnahmen erforderten den Bau eines eigenen Wasserturms. Der Wasserturm wurde 1904 als spätgründerzeitlicher Backsteinbau in Betrieb genommen und steht in unmittelbarer Nähe zum Kurhaus und etwa 60 Meter südwestlich des Wartturms. Bis zu seiner Stilllegung im Jahre 1970 versorgte er die höher gelegenen Ortsteile von Kirchheimbolanden mit Wasser. Im Stahlbehälter des Wasserturms konnten bis zu 30 Kubikmeter Wasser gespeichert werden.

Bauherr des Turms war die Continentale Wasserwerks-Gesellschaft Berlin, Abteilung Wasserwerk Kirchheimbolanden. Versorgt wurde der Turm vom circa einen Kilometer weit entfernten Wasserwerk Gutleutbach.

Nachdem die Wasserversorgung zwischenzeitlich an die Brandenburgische Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerke AG mit Sitz in Bayreuth überging, übertrug man sie 1965 an den Wasserzweckverband Kirchheimbolanden. Ab 1970 verlor der Wasserturm seinen Zweck, da weiter oberhalb im Wald ein neuer Hochbehälter gebaut werde.

Die Wasserversorgung Kirchheimbolandens wird heute von der Stadtwerke GmbH Kirchheimbolanden sichergestellt. Der ehemalige Wasserturm steht unter Denkmalschutz und ist im Besitz der Stadt Kirchheimbolanden.

Räumliche Lage und Erreichbarkeit

Die Parkanlage Schillerhain liegt westlich von Kirchheimbolanden in Richtung Dannenfels und ist am besten vom Stadtzentrum Kirchheimbolandens zu erreichen. Eine Beschilderung weist den Weg zum Park. Parkmöglichkeiten sind in der näheren Umgebung des Schillerhains verfügbar.

(Sonja Kasprick und Raphaela Maertens, ZukunftsRegion Westpfalz, 2019)

Literaturverzeichnis

  • Kremb, K. (2001). Der Schillerhain in Kirchheimbolanden. Historische Raumgestaltung und politisch kulturelle Sinnstiftung. Kirchheimbolander Hefte 2. Kirchheimbolanden.

Quellenangaben

Artikel-Historie

Koordinaten:

49° 39“ 41′ N, 8° 0“ 6′ O

Datierung:
seit 1904

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